Neubau Einfamilienhaus,Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025 - 2026
Umbau Wohnhaus an der Harztannenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025
Arealentwicklung Heimstrasse
Auftraggeber: Relesta AG
Verfahren: anonymer Projektwettbewerb auf Einladung
Ort: St.Gallen
Beschrieb: Die Wohnüberbauung «Volière» ist ein vermittelnder Ort zwischen Mensch und Natur, zwischen gebauter Umgebung und offenem Grünraum. Drei klar definierte Bauvolumen werden mit einer durchgehenden Laubenschicht zu einer gemeinsamen Grossform verbunden. Sie schafft einerseits eine prägnante Adresse zur Zürcherstrasse und fasst den Strassenraum als urbanen Boulevard. Andererseits öffnet sie das Areal nach innen zu einem grosszügigen, begrünten Freiraum. Im Zentrum der Siedlung steht der freigespielte Innenhof – als halböffentlicher Begegnungsraum, der das gemeinschaftliche Leben organisiert. Die Setzung der Baukörper erzeugt bewusst durchlässige Zwischenräume: Das Quartier wird eingeladen, der Hof wird Teil eines erweiterten Freiraumnetzes und öffnet sich in Richtung Sitterwald und weite Landschaft.
Das Erdgeschoss entlang der Zürcherstrasse aktiviert den Stadtraum mit gewerblichen Nutzungen, belebt den Vorplatz am Boulevard und trägt zur Adressbildung bei. Darüberliegenden Büroflächen ergänzen die Nutzungsmischung. Rückwärtig orientieren sich die Miet- und Eigentumswohnungen zum ruhigen Innenhof und profitieren damit von hoher Aufenthaltsqualität.
Die Erschliessung über Laubengänge wird zum identitätsstiftenden Element der Wohnüberbauung: Sie fungiert als soziale Schnittstelle, als Filter zwischen Öffentlichkeit und Privatheit und als räumliches Gerüst für Aufenthalt und Raumerweiterung. Zusammen mit dem halboffenen Hof entsteht ein fein abgestuftes System von privaten, halbprivaten und gemeinschaftlichen Aussenräumen. Die Treppenhäuser sind strategisch an den Gebäudeecken angeordnet und wirken als Scharniere. Effizient bündelnd und zugleich erweiterbare Andockstellen für zukünftige Entwicklungsphasen.
Umbau Wohnhaus in ehemaliger Mühle, Dinhard
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024 - 2025
Umbau Wohnung in Sils-Maria, Engadin
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024
Neubau Doppelkindergarten und Tagesstruktur - 6. Rang
Auftraggeber: Stadt Wil
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Wil
Beschrieb: In Wil soll auf dem Areal des Primarschulhauses Matt ein wegweisendes Bauprojekt entstehen, das den bestehenden Schulbetrieb ergänzt und optimiert. Zwei neue Gebäude werden entlang der Parzellengrenzen angedacht, um im Zentrum der Schulanlage einen großzügigen Grünraum für Aktivitäten im Freien zu schaffen. Ein Stadtwald im südwestlichen Teil des Areals bietet natürliche Beschattung und vielfältige Zonen. Der nördliche Spielplatz wird erweitert und bietet der Tagesstätte einen naturnahen Raum zum Spielen. Die Kindertagesstruktur an der Rosenstraße erhält eine klare Adresse und ist unabhängig vom Schulbetrieb, aber dennoch eng mit dem Quartier verbunden.
Ein neuer Kindergarten im südöstlichen Eck der Anlage bildet zusammen mit dem bestehenden Schulgebäude ein Portal zum Schulareal. Ein Flachdachbau und ein Pavillon schaffen geschützte Außenbereiche für die Kinder. Beide neuen Gebäude setzen auf nachhaltiges Bauen mit langlebigen und ressourcenschonenden Materialien. Das Fundament der bestehenden Tagesstruktur wird wiederverwendet ebenso integriert sich das neue Gebäude mit einer kleinteiligen Dachform in das Quartier. Der konventionelle Rahmenholzbau des Kindergartens mit Lehmsteinen sorgt für ein gesundes Raumklima. Natürliche Belüftung und automatisierter Sonnenschutz gewährleisten sommerlichen Wärmeschutz und Energieeinsparungen. Eine Bodenheizung sorgt für angenehme Wärme. Eine PV-Anlage auf dem Dach deckt den Eigenbedarf ab und der Außenraum bietet vielfältige Spielmöglichkeiten und geschützte Zonen.
Zusammengefasst setzt das Projekt auf nachhaltige Materialien und Bauweisen, erhält viel Freiraum und bietet eine optimale Integration in das bestehende Quartier und die Schulanlage.
Umbau Wohnhaus an der Kronenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2021 bis 2022
Innensanierung MFH an der Felsenstrasse, St. Gallen
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2023 - 2024
Stadthaus Romanshorn
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Der Rubin, das neue städtische Zentrum von Romanshorn, umfasst ein Verwaltungsgebäude, das verschiedene Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen unter einem Dach vereint. Das Sheddach des Gebäudes, inspiriert von der regionalen Architektur, überspannt öffentliche Räume, während der Büroturm der Stadtverwaltung ein markantes architektonisches Zeichen setzt. Der Sternenplatz, der durch das Zurücksetzen des Gebäudes entsteht, dient als zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft und fördert die soziale Interaktion durch seine Gestaltung mit Fußgängerzonen und begrünten Plätzen.
Das Stadtforum und das Atrium innerhalb des Gebäudes bieten flexible Nutzungsräume für öffentliche und private Veranstaltungen. Das Atrium ist ein heller, vierstöckiger Raum, der als Empfangshalle, Aufenthaltsbereich und Eventfläche dient. Das Gebäude selbst nutzt eine nachhaltige Bauweise mit vorfabrizierten Holz- und Betonelementen, organischen Oberflächen und einer energieeffizienten natürlichen Belüftung. Die Fassade aus rot behandelten Holzelementen integriert das Gebäude ästhetisch in das Stadtbild und setzt ein Zeichen für modernen urbanen Holzbau.
Der Sternenplatz und das Stadthaus+ sind darauf ausgelegt, die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen und eine einladende Umgebung zu schaffen, die zum Verweilen, Entdecken und Genießen einlädt.
Umbau Maiensäss, Brambrüesch
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2022
Umbau Wohnhaus Nussbommerweg, Stammheim
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Status: 2022 - 2023
Wohnüberbauung Gärbistrasse
Auftraggeber: Gemeinde Sevelen
Verfahren: Planerwahlverfahren im selektiven Verfahren
Ort: Sevelen
Beschrieb: Ein kompakter und einfacher Gebäuderiegel mit einem vorgelagerten Laubengang ermöglicht eine grosse Umgebungsfläche und schafft Wechselbeziehungen zwischen dem Leben auf dem Laubengang und dem Garten. Über mehrere Wegführungen gelangt man in den Aussenraum und von dort über eine Wendeltreppe mit Laubengang zu den einzelnen Wohnungen.
Der Neubau ist mit Hilfe eines Rasters aufgebaut und durch den Versatz im Volumen können die Nebenräume untergebracht werden. Zudem wird mit dem Gebäudeversatz die Gebäudelänge in zwei wahrnehmbare Volumen gebrochen. Übereinanderliegende Wohnungsgrundrisse mit entsprechenden Steigzonen ermöglichen ein einfaches statisches und leistungsfähiges System. Dem Grundbaustein mit Nasszelle, Elternschlafzimmer, Küche, Essen und Wohnen kann je nach Wunsch der Bauherrschaft mit weiteren Zimmern ergänzt werden. Durch die geplante Anordnung im Grundriss gibt es eine zweiseitige Ausrichtung und die Erschliessungsfläche wird auf Null reduziert. Die modulare Bauweise und die effiziente Erschliessung ermöglicht eine wirtschaftliche Lösung. Der Laubengang dient neben der Wohnungserschliessung als Begegnungs-, Kommunikations- und Aufenthaltszone. So fördert der Laubengang das Generationenwohnen durch den Austausch von Jung und Alt.
Neubau Gemeindehaus + Schulhaus Sonnenberg
Auftraggeber: Gemeinde Hefenhofen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Hefenhofen
Beschrieb: In Hefenhofen soll ein neues Dorfzentrum mit Neubauten für die politische Gemeinde und die Volksschulgemeinde sowie einem denkmalgeschützten Schulhaus und einer Mehrzweckhalle entstehen. Dieses Projekt, „Unter den Obstbäumen“, soll ein zentraler Treffpunkt für die Dorfbewohner werden. Das Konzept „Weiterbauen“ soll die Beziehung zwischen alten und neuen Gebäuden sowie multifunktionalen Verbindungen fördern. Die neuen Gebäude ergänzen das bestehende Schulcluster und schaffen durch ihre Anordnung vielfältige Außenräume.
Der zentrale Gemeindevorplatz wird durch einen Dorfbrunnen und Sitzgelegenheiten unter Bäumen attraktiv gestaltet. Er dient als Begegnungsort für alle Generationen und Veranstaltungsplatz. Ein naturnaher Spielbereich und ein Schulgarten fördern die Aktivitäten der Kinder. Der Schulneubau beherbergt im Erdgeschoss einen Mehrzweckraum und Therapieräume. Die oberen Geschosse bieten Klassenzimmer, Gruppenräume und Verwaltungsbereiche. Die nachhaltige Holzbauweise und thermische Speichermasse sorgen für Energieeffizienz und angenehmes Raumklima.
Der Doppelkindergarten schließt das Dorfzentrum ab und bietet kindgerechte Räumlichkeiten mit Galerien und Nischen. Die Gebäude sind funktional und ästhetisch in den ländlichen Kontext integriert, wobei nachhaltige Materialien und Bauweisen im Vordergrund stehen.
Teil der Ausstellungsreihe Immersion
Auftraggeber: ESPACE NINA KEEL
Verfahren: Wettbewerb
Ausstellung: 06. - 27. August 2021
Beschrieb: Der Aufforderung «Frauen bauen» folgend, war die raumgreifende Installation SPECIO Teil eines Open Calls. Als Beitrag zur Wahrnehmung von Immersion ist die Arbeit Teil einer Trilogie. Ein doppelseitiger Spiegel unterteilt den Raum in zwei Bereiche, die durch unterschiedliche Farb- und Lichtstimmungen geprägt sind.
Auf der zum Schaufenster gerichteten Seite sind die Wände rosa gestrichen. Das am Schaufenster befestigte Plexiglas wird im Spiegel reflektiert. In Verbindung mit dem wechselnden Tageslicht und dem leichten Wind bei geöffneter Tür entsteht ein sich stetig veränderndes Farbenspiel. Die gegenüberliegende Seite bildet dazu einen bewussten Kontrast. Hier sind die Wände dunkelblau gestrichen und durch eine Vorsatzschale ergänzt, deren schmaler Schlitz künstliches Licht durchlässt. An dessen Kante bricht sich das Licht und breitet sich kegelförmig über die Wand und den Spiegel aus. Während der hintere Spiegelraum statisch und mystisch wirkt, erscheint der vordere Bereich lebendig und bewegt.
Ersatzneubau Kiosk Stadthausanlage
Auftraggeber: Stadt Zürich
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Bürkliplatz Zürich
Beschrieb: Der kompakte neue Kiosk ist zurückhaltend am Rande des Baumrasters platziert und zur imposanten Baumhalle der Stadtanlage orientiert. In passendem Abstand zum geschützten Maillart Tanzpavillon entsteht für den Boulevard Bereich eine präzis gefasste Zone. Vor dem Kiosk bieten 75
Verweilplätze eine Sitzgelegenheit an, welche sich unter Bäumen befinden, um an heissen Tagen Schatten zu spenden. In Form, Materialität und Zweckbestimmung gleicht der Kiosk der Typologie der kleineren Gebäude, welche die Stadthausanlage umspielen. Das Vordach dient im Sommer
der Beschattung und bei Regen als Unterstand für Schutzsuchende. Die Räumlichkeiten und Funktionen sortieren sich nach dem Nutzungsszenario. An der nordöstlichen Fassade befinden sich die Eingänge der Neben- und Serviceräume, wo hingegen sich das Ausgabebuffet und das Marktbüro zum Park hin orientiert. Über den Vorraum, welcher direkt mit dem Erschliessungskern verbunden ist, gelangt man in das darunterliegende Geschoss. Es ist von beiden Seiten erschlossen, um einen optimale Betriebsablauf zu ermöglichen. Der Kiosk bietet maximaler Inhalt auf minimalem Raum.
Neuerstellung Munotbrücke
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Die 1961 errichtete Munotbrücke in Schaffhausen, die den Munot mit dem Emmersbärg verbindet, soll durch einen Neubau ersetzt werden, da sie ihren Zenit überschritten hat. Die bestehende Brücke passt sich nicht sensibel an den Munot an und weist problematische Stellen auf. Die neue Fußgängerbrücke soll zwei Seiten miteinander verbinden, ohne den Blick vom Munot abzulenken. Ihre geschlossene Form und einfache Gestaltung verhindern Konflikte mit dem Munot und dem Grabengeländer. Die Brücke nutzt die CPC-Technologie (Carbon Prestressed Concrete), die Beton mit hoher Druckfestigkeit und Carbon mit hoher Zugfestigkeit kombiniert. Diese Technologie, entwickelt von der ZHAW und Silidur AG, ermöglicht langlebige, dünne Betonplatten, die rissfrei bleiben und wenig Ressourcen verbrauchen. Die Platten werden vorgefertigt und vor Ort montiert, was wetterunabhängig und präzise ist. Die Brücke wird als einfeldrige CPC-Konstruktion ausgeführt, auf vier Punkten gelagert und mit speziellen Lagern gesichert. Die 24,5 m lange Brücke hat eine Breite von 2,30 bis 3,45 m. Die beiden 70 mm dicken Platten sind mit hydraulischem Mörtel verbunden, und die Zugkräfte werden durch die Carbonbewehrung aufgenommen. Die Brücke kann auch Punktlasten von 20 kN für Unterhaltsfahrzeuge tragen.
Die Brücke wird am Munot aufgehängt und auf der Straßenseite mit Gleitlagern gesichert. Bestehende Widerlager werden entfernt und die Mauerwerke in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Beleuchtung und Entwässerung sind in die CPC-Platten integriert. Die CPC-Bauweise reduziert den CO2-Fußabdruck um ca. 65-75 % und spart ca. 70-80 % Material ein. Die Platten sind leicht recycelbar.
Neubau Einfamilienhaus,Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025 - 2026
Umbau Wohnhaus an der Harztannenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025
Arealentwicklung Heimstrasse
Auftraggeber: Relesta AG
Verfahren: anonymer Projektwettbewerb auf Einladung
Ort: St.Gallen
Beschrieb: Die Wohnüberbauung «Volière» ist ein vermittelnder Ort zwischen Mensch und Natur, zwischen gebauter Umgebung und offenem Grünraum. Drei klar definierte Bauvolumen werden mit einer durchgehenden Laubenschicht zu einer gemeinsamen Grossform verbunden. Sie schafft einerseits eine prägnante Adresse zur Zürcherstrasse und fasst den Strassenraum als urbanen Boulevard. Andererseits öffnet sie das Areal nach innen zu einem grosszügigen, begrünten Freiraum. Im Zentrum der Siedlung steht der freigespielte Innenhof – als halböffentlicher Begegnungsraum, der das gemeinschaftliche Leben organisiert. Die Setzung der Baukörper erzeugt bewusst durchlässige Zwischenräume: Das Quartier wird eingeladen, der Hof wird Teil eines erweiterten Freiraumnetzes und öffnet sich in Richtung Sitterwald und weite Landschaft.
Das Erdgeschoss entlang der Zürcherstrasse aktiviert den Stadtraum mit gewerblichen Nutzungen, belebt den Vorplatz am Boulevard und trägt zur Adressbildung bei. Darüberliegenden Büroflächen ergänzen die Nutzungsmischung. Rückwärtig orientieren sich die Miet- und Eigentumswohnungen zum ruhigen Innenhof und profitieren damit von hoher Aufenthaltsqualität.
Die Erschliessung über Laubengänge wird zum identitätsstiftenden Element der Wohnüberbauung: Sie fungiert als soziale Schnittstelle, als Filter zwischen Öffentlichkeit und Privatheit und als räumliches Gerüst für Aufenthalt und Raumerweiterung. Zusammen mit dem halboffenen Hof entsteht ein fein abgestuftes System von privaten, halbprivaten und gemeinschaftlichen Aussenräumen. Die Treppenhäuser sind strategisch an den Gebäudeecken angeordnet und wirken als Scharniere. Effizient bündelnd und zugleich erweiterbare Andockstellen für zukünftige Entwicklungsphasen.
Umbau Wohnhaus in ehemaliger Mühle, Dinhard
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024 - 2025
Umbau Wohnung in Sils-Maria, Engadin
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024
Neubau Doppelkindergarten und Tagesstruktur - 6. Rang
Auftraggeber: Stadt Wil
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Wil
Beschrieb: In Wil soll auf dem Areal des Primarschulhauses Matt ein wegweisendes Bauprojekt entstehen, das den bestehenden Schulbetrieb ergänzt und optimiert. Zwei neue Gebäude werden entlang der Parzellengrenzen angedacht, um im Zentrum der Schulanlage einen großzügigen Grünraum für Aktivitäten im Freien zu schaffen. Ein Stadtwald im südwestlichen Teil des Areals bietet natürliche Beschattung und vielfältige Zonen. Der nördliche Spielplatz wird erweitert und bietet der Tagesstätte einen naturnahen Raum zum Spielen. Die Kindertagesstruktur an der Rosenstraße erhält eine klare Adresse und ist unabhängig vom Schulbetrieb, aber dennoch eng mit dem Quartier verbunden.
Ein neuer Kindergarten im südöstlichen Eck der Anlage bildet zusammen mit dem bestehenden Schulgebäude ein Portal zum Schulareal. Ein Flachdachbau und ein Pavillon schaffen geschützte Außenbereiche für die Kinder. Beide neuen Gebäude setzen auf nachhaltiges Bauen mit langlebigen und ressourcenschonenden Materialien. Das Fundament der bestehenden Tagesstruktur wird wiederverwendet ebenso integriert sich das neue Gebäude mit einer kleinteiligen Dachform in das Quartier. Der konventionelle Rahmenholzbau des Kindergartens mit Lehmsteinen sorgt für ein gesundes Raumklima. Natürliche Belüftung und automatisierter Sonnenschutz gewährleisten sommerlichen Wärmeschutz und Energieeinsparungen. Eine Bodenheizung sorgt für angenehme Wärme. Eine PV-Anlage auf dem Dach deckt den Eigenbedarf ab und der Außenraum bietet vielfältige Spielmöglichkeiten und geschützte Zonen.
Zusammengefasst setzt das Projekt auf nachhaltige Materialien und Bauweisen, erhält viel Freiraum und bietet eine optimale Integration in das bestehende Quartier und die Schulanlage.
Umbau Wohnhaus an der Kronenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2021 bis 2022
Innensanierung MFH an der Felsenstrasse, St. Gallen
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2023 - 2024
Stadthaus Romanshorn
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Der Rubin, das neue städtische Zentrum von Romanshorn, umfasst ein Verwaltungsgebäude, das verschiedene Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen unter einem Dach vereint. Das Sheddach des Gebäudes, inspiriert von der regionalen Architektur, überspannt öffentliche Räume, während der Büroturm der Stadtverwaltung ein markantes architektonisches Zeichen setzt. Der Sternenplatz, der durch das Zurücksetzen des Gebäudes entsteht, dient als zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft und fördert die soziale Interaktion durch seine Gestaltung mit Fußgängerzonen und begrünten Plätzen.
Das Stadtforum und das Atrium innerhalb des Gebäudes bieten flexible Nutzungsräume für öffentliche und private Veranstaltungen. Das Atrium ist ein heller, vierstöckiger Raum, der als Empfangshalle, Aufenthaltsbereich und Eventfläche dient. Das Gebäude selbst nutzt eine nachhaltige Bauweise mit vorfabrizierten Holz- und Betonelementen, organischen Oberflächen und einer energieeffizienten natürlichen Belüftung. Die Fassade aus rot behandelten Holzelementen integriert das Gebäude ästhetisch in das Stadtbild und setzt ein Zeichen für modernen urbanen Holzbau.
Der Sternenplatz und das Stadthaus+ sind darauf ausgelegt, die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen und eine einladende Umgebung zu schaffen, die zum Verweilen, Entdecken und Genießen einlädt.
Umbau Maiensäss, Brambrüesch
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2022
Umbau Wohnhaus Nussbommerweg, Stammheim
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Status: 2022 - 2023
Wohnüberbauung Gärbistrasse
Auftraggeber: Gemeinde Sevelen
Verfahren: Planerwahlverfahren im selektiven Verfahren
Ort: Sevelen
Beschrieb: Ein kompakter und einfacher Gebäuderiegel mit einem vorgelagerten Laubengang ermöglicht eine grosse Umgebungsfläche und schafft Wechselbeziehungen zwischen dem Leben auf dem Laubengang und dem Garten. Über mehrere Wegführungen gelangt man in den Aussenraum und von dort über eine Wendeltreppe mit Laubengang zu den einzelnen Wohnungen.
Der Neubau ist mit Hilfe eines Rasters aufgebaut und durch den Versatz im Volumen können die Nebenräume untergebracht werden. Zudem wird mit dem Gebäudeversatz die Gebäudelänge in zwei wahrnehmbare Volumen gebrochen. Übereinanderliegende Wohnungsgrundrisse mit entsprechenden Steigzonen ermöglichen ein einfaches statisches und leistungsfähiges System. Dem Grundbaustein mit Nasszelle, Elternschlafzimmer, Küche, Essen und Wohnen kann je nach Wunsch der Bauherrschaft mit weiteren Zimmern ergänzt werden. Durch die geplante Anordnung im Grundriss gibt es eine zweiseitige Ausrichtung und die Erschliessungsfläche wird auf Null reduziert. Die modulare Bauweise und die effiziente Erschliessung ermöglicht eine wirtschaftliche Lösung. Der Laubengang dient neben der Wohnungserschliessung als Begegnungs-, Kommunikations- und Aufenthaltszone. So fördert der Laubengang das Generationenwohnen durch den Austausch von Jung und Alt.
Neubau Gemeindehaus + Schulhaus Sonnenberg
Auftraggeber: Gemeinde Hefenhofen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Hefenhofen
Beschrieb: In Hefenhofen soll ein neues Dorfzentrum mit Neubauten für die politische Gemeinde und die Volksschulgemeinde sowie einem denkmalgeschützten Schulhaus und einer Mehrzweckhalle entstehen. Dieses Projekt, „Unter den Obstbäumen“, soll ein zentraler Treffpunkt für die Dorfbewohner werden. Das Konzept „Weiterbauen“ soll die Beziehung zwischen alten und neuen Gebäuden sowie multifunktionalen Verbindungen fördern. Die neuen Gebäude ergänzen das bestehende Schulcluster und schaffen durch ihre Anordnung vielfältige Außenräume.
Der zentrale Gemeindevorplatz wird durch einen Dorfbrunnen und Sitzgelegenheiten unter Bäumen attraktiv gestaltet. Er dient als Begegnungsort für alle Generationen und Veranstaltungsplatz. Ein naturnaher Spielbereich und ein Schulgarten fördern die Aktivitäten der Kinder. Der Schulneubau beherbergt im Erdgeschoss einen Mehrzweckraum und Therapieräume. Die oberen Geschosse bieten Klassenzimmer, Gruppenräume und Verwaltungsbereiche. Die nachhaltige Holzbauweise und thermische Speichermasse sorgen für Energieeffizienz und angenehmes Raumklima.
Der Doppelkindergarten schließt das Dorfzentrum ab und bietet kindgerechte Räumlichkeiten mit Galerien und Nischen. Die Gebäude sind funktional und ästhetisch in den ländlichen Kontext integriert, wobei nachhaltige Materialien und Bauweisen im Vordergrund stehen.
Teil der Ausstellungsreihe Immersion
Auftraggeber: ESPACE NINA KEEL
Verfahren: Wettbewerb
Ausstellung: 06. - 27. August 2021
Beschrieb: Der Aufforderung «Frauen bauen» folgend, war die raumgreifende Installation SPECIO Teil eines Open Calls. Als Beitrag zur Wahrnehmung von Immersion ist die Arbeit Teil einer Trilogie. Ein doppelseitiger Spiegel unterteilt den Raum in zwei Bereiche, die durch unterschiedliche Farb- und Lichtstimmungen geprägt sind.
Auf der zum Schaufenster gerichteten Seite sind die Wände rosa gestrichen. Das am Schaufenster befestigte Plexiglas wird im Spiegel reflektiert. In Verbindung mit dem wechselnden Tageslicht und dem leichten Wind bei geöffneter Tür entsteht ein sich stetig veränderndes Farbenspiel. Die gegenüberliegende Seite bildet dazu einen bewussten Kontrast. Hier sind die Wände dunkelblau gestrichen und durch eine Vorsatzschale ergänzt, deren schmaler Schlitz künstliches Licht durchlässt. An dessen Kante bricht sich das Licht und breitet sich kegelförmig über die Wand und den Spiegel aus. Während der hintere Spiegelraum statisch und mystisch wirkt, erscheint der vordere Bereich lebendig und bewegt.
Ersatzneubau Kiosk Stadthausanlage
Auftraggeber: Stadt Zürich
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Bürkliplatz Zürich
Beschrieb: Der kompakte neue Kiosk ist zurückhaltend am Rande des Baumrasters platziert und zur imposanten Baumhalle der Stadtanlage orientiert. In passendem Abstand zum geschützten Maillart Tanzpavillon entsteht für den Boulevard Bereich eine präzis gefasste Zone. Vor dem Kiosk bieten 75
Verweilplätze eine Sitzgelegenheit an, welche sich unter Bäumen befinden, um an heissen Tagen Schatten zu spenden. In Form, Materialität und Zweckbestimmung gleicht der Kiosk der Typologie der kleineren Gebäude, welche die Stadthausanlage umspielen. Das Vordach dient im Sommer
der Beschattung und bei Regen als Unterstand für Schutzsuchende. Die Räumlichkeiten und Funktionen sortieren sich nach dem Nutzungsszenario. An der nordöstlichen Fassade befinden sich die Eingänge der Neben- und Serviceräume, wo hingegen sich das Ausgabebuffet und das Marktbüro zum Park hin orientiert. Über den Vorraum, welcher direkt mit dem Erschliessungskern verbunden ist, gelangt man in das darunterliegende Geschoss. Es ist von beiden Seiten erschlossen, um einen optimale Betriebsablauf zu ermöglichen. Der Kiosk bietet maximaler Inhalt auf minimalem Raum.
Neuerstellung Munotbrücke
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Die 1961 errichtete Munotbrücke in Schaffhausen, die den Munot mit dem Emmersbärg verbindet, soll durch einen Neubau ersetzt werden, da sie ihren Zenit überschritten hat. Die bestehende Brücke passt sich nicht sensibel an den Munot an und weist problematische Stellen auf. Die neue Fußgängerbrücke soll zwei Seiten miteinander verbinden, ohne den Blick vom Munot abzulenken. Ihre geschlossene Form und einfache Gestaltung verhindern Konflikte mit dem Munot und dem Grabengeländer. Die Brücke nutzt die CPC-Technologie (Carbon Prestressed Concrete), die Beton mit hoher Druckfestigkeit und Carbon mit hoher Zugfestigkeit kombiniert. Diese Technologie, entwickelt von der ZHAW und Silidur AG, ermöglicht langlebige, dünne Betonplatten, die rissfrei bleiben und wenig Ressourcen verbrauchen. Die Platten werden vorgefertigt und vor Ort montiert, was wetterunabhängig und präzise ist. Die Brücke wird als einfeldrige CPC-Konstruktion ausgeführt, auf vier Punkten gelagert und mit speziellen Lagern gesichert. Die 24,5 m lange Brücke hat eine Breite von 2,30 bis 3,45 m. Die beiden 70 mm dicken Platten sind mit hydraulischem Mörtel verbunden, und die Zugkräfte werden durch die Carbonbewehrung aufgenommen. Die Brücke kann auch Punktlasten von 20 kN für Unterhaltsfahrzeuge tragen.
Die Brücke wird am Munot aufgehängt und auf der Straßenseite mit Gleitlagern gesichert. Bestehende Widerlager werden entfernt und die Mauerwerke in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Beleuchtung und Entwässerung sind in die CPC-Platten integriert. Die CPC-Bauweise reduziert den CO2-Fußabdruck um ca. 65-75 % und spart ca. 70-80 % Material ein. Die Platten sind leicht recycelbar.
Neubau Einfamilienhaus,Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025 - 2026
Umbau Wohnhaus an der Harztannenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2025
Arealentwicklung Heimstrasse
Auftraggeber: Relesta AG
Verfahren: anonymer Projektwettbewerb auf Einladung
Ort: St.Gallen
Beschrieb: Die Wohnüberbauung «Volière» ist ein vermittelnder Ort zwischen Mensch und Natur, zwischen gebauter Umgebung und offenem Grünraum. Drei klar definierte Bauvolumen werden mit einer durchgehenden Laubenschicht zu einer gemeinsamen Grossform verbunden. Sie schafft einerseits eine prägnante Adresse zur Zürcherstrasse und fasst den Strassenraum als urbanen Boulevard. Andererseits öffnet sie das Areal nach innen zu einem grosszügigen, begrünten Freiraum. Im Zentrum der Siedlung steht der freigespielte Innenhof – als halböffentlicher Begegnungsraum, der das gemeinschaftliche Leben organisiert. Die Setzung der Baukörper erzeugt bewusst durchlässige Zwischenräume: Das Quartier wird eingeladen, der Hof wird Teil eines erweiterten Freiraumnetzes und öffnet sich in Richtung Sitterwald und weite Landschaft.
Das Erdgeschoss entlang der Zürcherstrasse aktiviert den Stadtraum mit gewerblichen Nutzungen, belebt den Vorplatz am Boulevard und trägt zur Adressbildung bei. Darüberliegenden Büroflächen ergänzen die Nutzungsmischung. Rückwärtig orientieren sich die Miet- und Eigentumswohnungen zum ruhigen Innenhof und profitieren damit von hoher Aufenthaltsqualität.
Die Erschliessung über Laubengänge wird zum identitätsstiftenden Element der Wohnüberbauung: Sie fungiert als soziale Schnittstelle, als Filter zwischen Öffentlichkeit und Privatheit und als räumliches Gerüst für Aufenthalt und Raumerweiterung. Zusammen mit dem halboffenen Hof entsteht ein fein abgestuftes System von privaten, halbprivaten und gemeinschaftlichen Aussenräumen. Die Treppenhäuser sind strategisch an den Gebäudeecken angeordnet und wirken als Scharniere. Effizient bündelnd und zugleich erweiterbare Andockstellen für zukünftige Entwicklungsphasen.
Umbau Wohnhaus in ehemaliger Mühle, Dinhard
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024 - 2025
Umbau Wohnung in Sils-Maria, Engadin
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2024
Neubau Doppelkindergarten und Tagesstruktur - 6. Rang
Auftraggeber: Stadt Wil
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Wil
Beschrieb: In Wil soll auf dem Areal des Primarschulhauses Matt ein wegweisendes Bauprojekt entstehen, das den bestehenden Schulbetrieb ergänzt und optimiert. Zwei neue Gebäude werden entlang der Parzellengrenzen angedacht, um im Zentrum der Schulanlage einen großzügigen Grünraum für Aktivitäten im Freien zu schaffen. Ein Stadtwald im südwestlichen Teil des Areals bietet natürliche Beschattung und vielfältige Zonen. Der nördliche Spielplatz wird erweitert und bietet der Tagesstätte einen naturnahen Raum zum Spielen. Die Kindertagesstruktur an der Rosenstraße erhält eine klare Adresse und ist unabhängig vom Schulbetrieb, aber dennoch eng mit dem Quartier verbunden.
Ein neuer Kindergarten im südöstlichen Eck der Anlage bildet zusammen mit dem bestehenden Schulgebäude ein Portal zum Schulareal. Ein Flachdachbau und ein Pavillon schaffen geschützte Außenbereiche für die Kinder. Beide neuen Gebäude setzen auf nachhaltiges Bauen mit langlebigen und ressourcenschonenden Materialien. Das Fundament der bestehenden Tagesstruktur wird wiederverwendet ebenso integriert sich das neue Gebäude mit einer kleinteiligen Dachform in das Quartier. Der konventionelle Rahmenholzbau des Kindergartens mit Lehmsteinen sorgt für ein gesundes Raumklima. Natürliche Belüftung und automatisierter Sonnenschutz gewährleisten sommerlichen Wärmeschutz und Energieeinsparungen. Eine Bodenheizung sorgt für angenehme Wärme. Eine PV-Anlage auf dem Dach deckt den Eigenbedarf ab und der Außenraum bietet vielfältige Spielmöglichkeiten und geschützte Zonen.
Zusammengefasst setzt das Projekt auf nachhaltige Materialien und Bauweisen, erhält viel Freiraum und bietet eine optimale Integration in das bestehende Quartier und die Schulanlage.
Umbau Wohnhaus an der Kronenstrasse, Altstätten
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2021 bis 2022
Innensanierung MFH an der Felsenstrasse, St. Gallen
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2023 - 2024
Stadthaus Romanshorn
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Der Rubin, das neue städtische Zentrum von Romanshorn, umfasst ein Verwaltungsgebäude, das verschiedene Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen unter einem Dach vereint. Das Sheddach des Gebäudes, inspiriert von der regionalen Architektur, überspannt öffentliche Räume, während der Büroturm der Stadtverwaltung ein markantes architektonisches Zeichen setzt. Der Sternenplatz, der durch das Zurücksetzen des Gebäudes entsteht, dient als zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft und fördert die soziale Interaktion durch seine Gestaltung mit Fußgängerzonen und begrünten Plätzen.
Das Stadtforum und das Atrium innerhalb des Gebäudes bieten flexible Nutzungsräume für öffentliche und private Veranstaltungen. Das Atrium ist ein heller, vierstöckiger Raum, der als Empfangshalle, Aufenthaltsbereich und Eventfläche dient. Das Gebäude selbst nutzt eine nachhaltige Bauweise mit vorfabrizierten Holz- und Betonelementen, organischen Oberflächen und einer energieeffizienten natürlichen Belüftung. Die Fassade aus rot behandelten Holzelementen integriert das Gebäude ästhetisch in das Stadtbild und setzt ein Zeichen für modernen urbanen Holzbau.
Der Sternenplatz und das Stadthaus+ sind darauf ausgelegt, die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen und eine einladende Umgebung zu schaffen, die zum Verweilen, Entdecken und Genießen einlädt.
Umbau Maiensäss, Brambrüesch
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Realisierung: 2022
Umbau Wohnhaus Nussbommerweg, Stammheim
Auftraggeber: Privat
Verfahren: Direktauftrag
Status: 2022 - 2023
Wohnüberbauung Gärbistrasse
Auftraggeber: Gemeinde Sevelen
Verfahren: Planerwahlverfahren im selektiven Verfahren
Ort: Sevelen
Beschrieb: Ein kompakter und einfacher Gebäuderiegel mit einem vorgelagerten Laubengang ermöglicht eine grosse Umgebungsfläche und schafft Wechselbeziehungen zwischen dem Leben auf dem Laubengang und dem Garten. Über mehrere Wegführungen gelangt man in den Aussenraum und von dort über eine Wendeltreppe mit Laubengang zu den einzelnen Wohnungen.
Der Neubau ist mit Hilfe eines Rasters aufgebaut und durch den Versatz im Volumen können die Nebenräume untergebracht werden. Zudem wird mit dem Gebäudeversatz die Gebäudelänge in zwei wahrnehmbare Volumen gebrochen. Übereinanderliegende Wohnungsgrundrisse mit entsprechenden Steigzonen ermöglichen ein einfaches statisches und leistungsfähiges System. Dem Grundbaustein mit Nasszelle, Elternschlafzimmer, Küche, Essen und Wohnen kann je nach Wunsch der Bauherrschaft mit weiteren Zimmern ergänzt werden. Durch die geplante Anordnung im Grundriss gibt es eine zweiseitige Ausrichtung und die Erschliessungsfläche wird auf Null reduziert. Die modulare Bauweise und die effiziente Erschliessung ermöglicht eine wirtschaftliche Lösung. Der Laubengang dient neben der Wohnungserschliessung als Begegnungs-, Kommunikations- und Aufenthaltszone. So fördert der Laubengang das Generationenwohnen durch den Austausch von Jung und Alt.
Neubau Gemeindehaus + Schulhaus Sonnenberg
Auftraggeber: Gemeinde Hefenhofen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Hefenhofen
Beschrieb: In Hefenhofen soll ein neues Dorfzentrum mit Neubauten für die politische Gemeinde und die Volksschulgemeinde sowie einem denkmalgeschützten Schulhaus und einer Mehrzweckhalle entstehen. Dieses Projekt, „Unter den Obstbäumen“, soll ein zentraler Treffpunkt für die Dorfbewohner werden. Das Konzept „Weiterbauen“ soll die Beziehung zwischen alten und neuen Gebäuden sowie multifunktionalen Verbindungen fördern. Die neuen Gebäude ergänzen das bestehende Schulcluster und schaffen durch ihre Anordnung vielfältige Außenräume.
Der zentrale Gemeindevorplatz wird durch einen Dorfbrunnen und Sitzgelegenheiten unter Bäumen attraktiv gestaltet. Er dient als Begegnungsort für alle Generationen und Veranstaltungsplatz. Ein naturnaher Spielbereich und ein Schulgarten fördern die Aktivitäten der Kinder. Der Schulneubau beherbergt im Erdgeschoss einen Mehrzweckraum und Therapieräume. Die oberen Geschosse bieten Klassenzimmer, Gruppenräume und Verwaltungsbereiche. Die nachhaltige Holzbauweise und thermische Speichermasse sorgen für Energieeffizienz und angenehmes Raumklima.
Der Doppelkindergarten schließt das Dorfzentrum ab und bietet kindgerechte Räumlichkeiten mit Galerien und Nischen. Die Gebäude sind funktional und ästhetisch in den ländlichen Kontext integriert, wobei nachhaltige Materialien und Bauweisen im Vordergrund stehen.
Teil der Ausstellungsreihe Immersion
Auftraggeber: ESPACE NINA KEEL
Verfahren: Wettbewerb
Ausstellung: 06. - 27. August 2021
Beschrieb: Der Aufforderung «Frauen bauen» folgend, war die raumgreifende Installation SPECIO Teil eines Open Calls. Als Beitrag zur Wahrnehmung von Immersion ist die Arbeit Teil einer Trilogie. Ein doppelseitiger Spiegel unterteilt den Raum in zwei Bereiche, die durch unterschiedliche Farb- und Lichtstimmungen geprägt sind.
Auf der zum Schaufenster gerichteten Seite sind die Wände rosa gestrichen. Das am Schaufenster befestigte Plexiglas wird im Spiegel reflektiert. In Verbindung mit dem wechselnden Tageslicht und dem leichten Wind bei geöffneter Tür entsteht ein sich stetig veränderndes Farbenspiel. Die gegenüberliegende Seite bildet dazu einen bewussten Kontrast. Hier sind die Wände dunkelblau gestrichen und durch eine Vorsatzschale ergänzt, deren schmaler Schlitz künstliches Licht durchlässt. An dessen Kante bricht sich das Licht und breitet sich kegelförmig über die Wand und den Spiegel aus. Während der hintere Spiegelraum statisch und mystisch wirkt, erscheint der vordere Bereich lebendig und bewegt.
Ersatzneubau Kiosk Stadthausanlage
Auftraggeber: Stadt Zürich
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Bürkliplatz Zürich
Beschrieb: Der kompakte neue Kiosk ist zurückhaltend am Rande des Baumrasters platziert und zur imposanten Baumhalle der Stadtanlage orientiert. In passendem Abstand zum geschützten Maillart Tanzpavillon entsteht für den Boulevard Bereich eine präzis gefasste Zone. Vor dem Kiosk bieten 75
Verweilplätze eine Sitzgelegenheit an, welche sich unter Bäumen befinden, um an heissen Tagen Schatten zu spenden. In Form, Materialität und Zweckbestimmung gleicht der Kiosk der Typologie der kleineren Gebäude, welche die Stadthausanlage umspielen. Das Vordach dient im Sommer
der Beschattung und bei Regen als Unterstand für Schutzsuchende. Die Räumlichkeiten und Funktionen sortieren sich nach dem Nutzungsszenario. An der nordöstlichen Fassade befinden sich die Eingänge der Neben- und Serviceräume, wo hingegen sich das Ausgabebuffet und das Marktbüro zum Park hin orientiert. Über den Vorraum, welcher direkt mit dem Erschliessungskern verbunden ist, gelangt man in das darunterliegende Geschoss. Es ist von beiden Seiten erschlossen, um einen optimale Betriebsablauf zu ermöglichen. Der Kiosk bietet maximaler Inhalt auf minimalem Raum.
Neuerstellung Munotbrücke
Auftraggeber: Stadt Schaffhausen
Verfahren: offener Wettbewerb
Ort: Schaffhausen
Beschrieb: Die 1961 errichtete Munotbrücke in Schaffhausen, die den Munot mit dem Emmersbärg verbindet, soll durch einen Neubau ersetzt werden, da sie ihren Zenit überschritten hat. Die bestehende Brücke passt sich nicht sensibel an den Munot an und weist problematische Stellen auf. Die neue Fußgängerbrücke soll zwei Seiten miteinander verbinden, ohne den Blick vom Munot abzulenken. Ihre geschlossene Form und einfache Gestaltung verhindern Konflikte mit dem Munot und dem Grabengeländer. Die Brücke nutzt die CPC-Technologie (Carbon Prestressed Concrete), die Beton mit hoher Druckfestigkeit und Carbon mit hoher Zugfestigkeit kombiniert. Diese Technologie, entwickelt von der ZHAW und Silidur AG, ermöglicht langlebige, dünne Betonplatten, die rissfrei bleiben und wenig Ressourcen verbrauchen. Die Platten werden vorgefertigt und vor Ort montiert, was wetterunabhängig und präzise ist. Die Brücke wird als einfeldrige CPC-Konstruktion ausgeführt, auf vier Punkten gelagert und mit speziellen Lagern gesichert. Die 24,5 m lange Brücke hat eine Breite von 2,30 bis 3,45 m. Die beiden 70 mm dicken Platten sind mit hydraulischem Mörtel verbunden, und die Zugkräfte werden durch die Carbonbewehrung aufgenommen. Die Brücke kann auch Punktlasten von 20 kN für Unterhaltsfahrzeuge tragen.
Die Brücke wird am Munot aufgehängt und auf der Straßenseite mit Gleitlagern gesichert. Bestehende Widerlager werden entfernt und die Mauerwerke in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Beleuchtung und Entwässerung sind in die CPC-Platten integriert. Die CPC-Bauweise reduziert den CO2-Fußabdruck um ca. 65-75 % und spart ca. 70-80 % Material ein. Die Platten sind leicht recycelbar.